Starfish > Korallenriff > Verhalten > Fortpflanzung

 

3. VERHALTEN

   

Fortpflanzung und Entwicklung

Top - End - Next   Fortpflanzungsstrategien - Geschlechtliche Fortpflanzung - Wahl des Geschlechts - Geschlechtsumwandlung - Zwitter - Ungeschlechtliche Fortpflanzung - Embryonale Entwicklung, Geburt - Larvalentwicklung - Brutpflege - Regenerationsfähigkeit

Top - End - Next  

Fortpflanzungsstrategien

    Fortpflanzung ist ein wesentliches Kennzeichen aller Lebewesen. Sie ist mit der Weitergabe genetischer Substanz von einem Individuum an das nächste verbunden und kann geschlechtlich oder ungeschlechtlich erfolgen. Zu den Lebewesen, die sich ungeschlechtlich vermehren gehören die Seeanemonen, Korallen und andere sessile Wirbellose, die sich durch Koloniebildung vermehren. Die meisten Lebewesen sind jedoch eindeutig als männlich oder weiblich erkennbar.

Ein Individuum kann entweder viele kleine Keimzellen produzieren - die männliche Strategie - oder weniger und dafür grössere Keimzellen - die weibliche Strategie. Die weibliche Strategie basiert auf Keimzellen, die gross und wettbewerbsfähig sind und eine grosse Überlebens- und Befruchtungsrate aufweisen. Die männliche Strategie bedient sich kleiner Keimzellen, von denen so viele wie möglich produziert werden, damit sie mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit auf eine weibliche Keimzelle treffen. Wenn sich die beiden Keimzellen vereinigen kombinieren sich die im Zellkern enthaltenen Gene auf neue Art und Weise.

Die Konsequenz dieser Entscheidung liegt darin, dass ein Individuum entweder in Millionen Samenzellen oder in ein paar wenige, aber grosse Eizellen (Beispiel Conusschneckeneier) investieren muss. Also wird es ungleich mehr Samenzellen als Eizellen geben und es muss unter den Samenzellen zu einem Konkurrenzkampf um die selteneren Eizellen kommen, die es zu finden gilt. Fast alles, was männlich ist, ist bestimmt von dem Verlangen, mit den Eizellen in Kontakt zu kommen.

Aber es ist auch bekannt, dass die Weibchen einiger Tierarten aus dem Angebot der Spermien auswählen können. Zur "Cryptic Female Choice" (heimliche weibliche Auswahl) gehören Mechanismen wie der vorzeitige Abbruch der Kopulation, die Verhinderung der Fusion von Samenzelllen und Eizelle bis hin zum Abort des gesunden Embryos. Es gibt Weibchen, die Spermien von verschiedenen Partner in Begattungstaschen (Vögel haben je nach Art von 300 bis zu 20'000 Speichertaschen) aufbewahren. Die Spermien werden je nach Umständen (Temperaturen, Nahrungsangebot etc.) für die Begattung ausgewählt.

Melonenqualle
(Beroe ovata)

  Bei der Melonenqualle werden die Eier im Wasser befruchtet. Dabei kommt es häufig vor, dass mehrere Spermien gleichzeitig in die Eizelle eindringen. Nachdem sie die Zellwand durchstossen haben, werden die Samenzellen, die von einem oder mehreren Männchen stammen können, durch das Kappen der Schwänze immobilisiert und jeweils in eine Eiweisshülle eingeschlossen.

Dabei spielt sich in der Eizelle ein einzigartiges Schauspiel ab: Der Kern mit dem weiblichen Erbgut beginnt aus der Zellmitte zu wandern und näheret sich der Reihe nach den eingepackten Spermien. Nach jeder Kontaktnahme wandert der Kern wieder zur Mitte. Nachdem er sich allen Spermien genäheret hat, vereinigt er sich schliesslich mit einer Samenzelle. Der Entscheidungsprozess kann dabei insgesamt über eine Stunde in Anspruch nehmen.

Top - End - Next -Previous  

Geschlechtliche Fortpflanzung

Balzverhalten der Riffbarsche

  Das Balzverhalten der Fische ist vielgestaltig. Es schwankt zwischen Angriff und Flucht, enthält auch Nestbau und Abschirmung des einmal befruchteten Weibchens gegenüber anderen Freiern. Viele Tiere senden mit einem bunten Laichkleid artspezifische Signale aus.

Die Fortpflanzung der Riffbarsche erfolgt nach einem besonderen Ritual. Es werden Nester unter Steinen, Felsen, Korallenköpfen oder in leeren Muscheln angelegt. Während der Balz verfolgen sich die Partner, schwimmen Seite an Seite oder auf und ab, bis das Weibchen ca. tausend Eier an den Boden geheftet hat. Die Werbungsrituale sind am Morgen und bei Vollmond besonders stark ausgeprägt. Viele Männchen zeigen in dieser Zeit oft intensivere Färbungen, die "ein und abgeschaltet"werden können. Das Gelege wird vom Männchen bewacht und gepflegt: Frisches, sauerstoffhaltiges Wasser wird über die Eier gefächelt und tote Eier werden entfernt. Die Larven schlüpfen nach 2-7 Tagen und werden von der Strömung fortgetrieben bis es zu einer Besiedlung auf festem Substrat kommt (pelagisches Larvenstadium).

Es gibt Männchen, die durch Betrug ebenfalls dazu kommen Eier, zu befruchten. Bei einigen Arten der Lippfische unterscheiden wir nestbauende Prachtmännchen und Beimännchen, die keine Nester bauen. Die Letzteren besamen die Nester der Prachtmännchen, wenn diese unterwegs sind. Das Beimännchen verteidigt sogar das Nest bei Abwesenheit gegen Fressfeinde, besamt aber in dieser Zeit auch einen Teil der Brut. Das Primärmännchen übernimmt anschliessend die Pflege für die gesamte Brut.

Crown-of-thorns Starfish - Acanthaster planci - Dornenkronen Seestern

Roter Hechtlippfisch Paarungs- oder Revierkampf (Hologymnosus rhodonotus)

 

Crown-of-thorns Starfish - Acanthaster planci - Dornenkronen Seestern

Roter Hechtlippfisch Paarungs- oder Revierkampf (Hologymnosus rhodonotus)

Crown-of-thorns Starfish - Acanthaster planci - Dornenkronen Seestern

Roter Hechtlippfisch Paarungs- oder Revierkampf (Hologymnosus rhodonotus)

Fighting Honeycomb Toby - Canthigaster janthinoptera - Kämpfende Perlen Spitzkopfkugelfisch

Canthigaster janthinoptera - Kämpfende Perlen Spitzkopfkugelfisch

Fighting Honeycomb Toby - Canthigaster janthinoptera - Kämpfende Perlen Spitzkopfkugelfisch

Canthigaster janthinoptera - Kämpfende Perlen Spitzkopfkugelfisch

Fighting Honeycomb Toby - Canthigaster janthinoptera - Kämpfende Perlen Spitzkopfkugelfisch

Canthigaster janthinoptera - Kämpfende Perlen Spitzkopfkugelfisch

 

Spermatophore
Kompaktes Bündel aus Samenzellen und Nährstoffen (Gele, Proteine, andere Verbindungen). Werden bei der Begattung in den weiblichen Körper übertragen

Paarungsstellung Kalmare

Paarungsstellung Kalmare

Paarungsverhalten von Kalmaren (parallele und ungekehrte Position)

  Sepien  finden sich zur Fortpflanzung in kleinen Schwärmen zusammen. Mehrere Männchen werben um ein Weibchen. Dabei kommt es zu Rivalenkämpfen, bei denen die Tiere verschiedene Farbmuster zeigen, ihre Arme ausbreiten, ihren Mund und die Saugnäpfe dem Rivalen zeigen und versuchen den andern zu beissen. Zeigt eines der Männchen eine unterwürfige Haltung, so lässt der Sieger von ihm ab. Die Begattung erfolgt, indem Weibchen und Männchen ihre Köpfe gegeneinander legen und ihre Arme öffnen. Das Männchen legt eine Spermatophore in die Begattungstasche des Weibchens. Jetzt muss es das Weibchen von seinen Rivalen abschirmen. Gelingt es nämlich einem andern Männchen, ihn wegzujagen, so schwemmt dieser erst mal mit seinem Geschlechtstrichter die Begattungstasche aus, bis sich keine Spermien des andern Männchens mehr darin befinden. Dann legt er seine eigene Samenkapsel hinein.

Ein interessantes Verhalten haben australische Forscher (M. Norman und J. Finn) bei südaustralische Riesentintenfischen beobachtet. Dabei imitierte ein männliche Sepia das Aussehen (marmoriert anstatt Zebrafärbung, längere Fangarme eingezogen) und Verhalten des Weibchens. Das Tier schwamm scheinbar desinteressiert neben einem schon gebildeten Paar her, bis ein weiteres Männchen dazu kam, um das Weibchen streitig zu machen. Nun zeigte das "verkleidete" Männchen seine Absichten, denn während das eine Männchen seinen Nebenbuhler vertrieb näherte es sich dem unbewachtem Weibchen und paarte sich oft erfolgreich mit ihm. Manche der "Schwindler" gaben selbst während der Paarung ihre Tarnung nicht auf. Dieses Verhalten wurde bislang nur bei kleinen Exemplaren festgestellt.

 

Aussere Befruchtung
Eiablage ins Freiwasser oder in ein vorbereitetes Nest
Befruchtung durch Samenzellen ausserhalb des Mutterleibes

Paarungsstellung Sepia

  Die eigentliche Befruchtung des Weibchens erfolgt erst später und zwar extern. Innerhalb des Armbündels entlässt das Weibchen die Spermien aus der Spermienkapsel und presst die Eier werden aus dem Eisack. Dabei zeigt das Weibchen spezielle Farbmuster (beispielsweise pulsierender blauer Flossenrand). Die Eier der Kalmare sind sehr gross. Sie werden in eine Höhle, unter Korallen oder auch ganz offen auf den Boden gelegt. Einige Tintenfische blasen noch Tinte darüber, was vermutlich hilft, die Eier vor Raubtieren zu schützen. Andere Eier haben eine klebrige Oberfläche, sodass daran Sand haften bleibt und hilft, die Eier für Fressfeinde schwer erkennbar zu machen.

Einige Kalmare finden in Schwärmen zusammen und legen je bis zu 100 Eier in Höhlen im Sand. Diese Höhlen sind mit einer Absonderung der Eischaldrüse und des Tintenbeutels ausgekleidet. Die Eier bleiben unangetastet von Raubtieren, obwohl Tausende von Eier in Trauben auf dem Meeresboden liegen. Die Weibchen sterben kurz nach der Eiablage.

Pharao Cuttlefish - <em>Sepia pharaonis</em> - Pharao Sepia

 

 

Pharao Cuttlefish - <em>Sepia pharaonis</em> - Pharao Sepia

Sepia cf pharaonis (Sepia pharaonis II) - Paarende Pharao II Sepia

Pharao Cuttlefish - <em>Sepia pharaonis</em> - Pharao Sepia

 

Pharao Cuttlefish - <em>Sepia pharaonis</em> - Pharao Sepia

 

Pharao Cuttlefish - <em>Sepia pharaonis</em> - Pharao Sepia

 

Pharao Cuttlefish - <em>Sepia pharaonis</em> - Pharao Sepia

 

Large group of Bigfin Reef squids laying eggs - <em>Sepioteuthis lessonian</em>a - Grosse Gruppe von Großflossen-Riffkalmaren beim Eierlegen

 

Large group of Bigfin Reef squids laying eggs - <em>Sepioteuthis lessonian</em>a - Grosse Gruppe von Großflossen-Riffkalmaren beim Eierlegen

Sepioteuthis lessoniana - Grosse Gruppe von Großflossen-Riffkalmaren beim Eierlegen

Large group of Bigfin Reef squids laying eggs - <em>Sepioteuthis lessonian</em>a - Grosse Gruppe von Großflossen-Riffkalmaren beim Eierlegen

 

Large group of Bigfin Reef squids laying eggs - <em>Sepioteuthis lessonian</em>a - Grosse Gruppe von Großflossen-Riffkalmaren beim Eierlegen

 

Large group of Bigfin Reef squids laying eggs - <em>Sepioteuthis lessonian</em>a - Grosse Gruppe von Großflossen-Riffkalmaren beim Eierlegen

 

Large group of Bigfin Reef squids laying eggs - <em>Sepioteuthis lessonian</em>a - Grosse Gruppe von Großflossen-Riffkalmaren beim Eierlegen

 

Midring Blue-Ringed Octopus - <em>Hapalochlaena sp4</em> - Mittelring Blauring-Oktopus (Sulawesi)

Octopus sp3 - Nicht bestimmter Tintenfisch mit Eiern

 

Sepia Eier hängen an Seegras

Midring Blue-Ringed Octopus - <em>Hapalochlaena sp4</em> - Mittelring Blauring-Oktopus (Sulawesi)

Octopus sp3 - Nicht bestimmter Tintenfisch mit Eiern

Sepia Eier

Sepia Eier

winziges Baby im Freiwasser

Languste
(Palinuridae)

Lobsters - Palinuridea - Langustenartige

Panulirus sp1 - Durchsichtige Languste (Postlarval)

  Für das Weibchen der Languste ist die Fortpflanzung eine gefährliche Zeit. Es wandert in der Paarungszeit zur Höhle des Männchens. Mit ihren Fühlern betasten sich die beiden. Dabei werden verschiedene Chemosubstanzen ausgetauscht. Nach einigen Tagen betritt das Weibchen die Höhle des Männchens. Für die Begattung stösst das Weibchen ihren harten Panzer ab, der ihre Geschlechtsöffnung versperrt. Ihr Körper ist nun ganz weich und verletzlich. Wenn sie wieder so weit ausgehärtet ist, dass sie auf ihren Beinen stehen kann, kommt es zur Paarung.

Auch bei andern Krebsen kommt es nur zur Paarung, wenn sich das Weibchen häutet. Die Männchen können dies von weitem reichen und kommen zur Paarung heran.

Seehasen
(Aplysiidae)

Ragged Sea Hare - Bursatella leachi - Zerlumpter Seehase

Bursatella leachi - Zerlumpter Seehase, paarend


  Einige Tiere sondern zur Partnersuche Lockstoffe (Pheromone) aus. Die Seehasen, eine Schneckenart, sammeln sich zur Fortpflanzungszeit in grösseren Gruppen. Zuerst steht wohl ein zufälliges Zusammentreffen (Strömungsverhältnisse, Futterangebot). Wenn sich erst eine kleine Gruppe gebildet hat, ziehen noch unbekannte Substanzen, die vor allem von denjenigen Tieren abgesondert werden, die kopulieren oder Eier ablegen, weitere Schnecken an.

Sexuallockstoffe sind für viele Gliederfüsser Auslöser des Paarungsverhaltens. Frisch gehäutete oder kurz vor der Häutung stehende Weibchen sind für männliche Tiere offenbar besonders attraktiv. Das Häutungshormon, das ins Wasser abgegeben wird löst ein spontanes Paarungsverhalten aus.

Gerade dort wo es wichtig ist, dass Spermien und Eier synchron abgegeben werden, braucht es einen Auslöser für die Fortpflanzungsvorgänge. So vermuten Forscher, dass neben den Mondphasen auch chemische Stoffe das Massenlaichen vieler Korallen beeinflussen.

Seewalzen sind meistens getrenntgeschlechtlich. In der Regel gibt zuerst das Männchen seine Samenzellen ab, wahrscheinlich angeregt durch Botenstoffe folgt die Eiabgabe des Weibchens. An einer erhöhten Stelle im Korallenriff, richten sie ihre Vorderkörper senkrecht auf und verteilen durch pendelnde Bewegungen die Keimzellen im Wasser.

Geschlechtsdimorphismus (oder Sexualdimorphismus)  

Weibliche und männliche Tiere unterscheiden sich aufgrund der verschiedenen Geschlechtsorganen aber auch oft im Aussehen und in der Grösse. So sind männliche Papageifische oft sehr bunt, die weiblichen Papageifische jedoch bräunlich gefärbt (siehe weiter unten beim Thema Schutzgesellschaft).

Ein besonders krasses Beispiel sind die Tiefsee-Anglerfische (Familie Ceratiidae und Melanocetidae). Hier ist das Männchen im Vergleich zum Weibchen winzig (Zwergmännchen). Bei Ceratias holbelli ist das Weibchen über einen Meter lang, das Männchen hingegen nur etwa 18cm. Die Männchen haben extrem grossen Nasenöffnungen und es wird vermutet, dass ihnen spezielle chemische Lockstoffe (Pheromone) den Weg zum Weibchen zeigen. Wenn sie sie mal finden bleiben sie den Rest ihres Lebens beim Weibchen. Sie beissen sich am Weibchen fest und nach und nach wächst es mit ihr zusammen, Zähne und Kiefer bilden sich zurück. Die Kiemenatmung bleibt ihm noch, aber er ernährt sich vollständig über ihren Blutkreislauf! Seine einzige Funktion bleibt das Samenspenden. An einem weiblichen Tiefseeanglerfisch können sich so bis zu 3 Männchen als regelrechte Parasiten an einer beliebigen Stelle festhängen und lösen sich nicht mehr bis zu ihrem Tod. Der Grund für diese Zwangsehe muss sein, dass es in der Tiefsee schwierig ist, einen Sexualpartner zu finden.

Paarende Anglerfische (Antennarius striatus): links Weibchen

 

Detail paarende Anglerfische

Detail - ausgestossene Eier sind an der Angel hängengeblieben

Top - End - Next -Previous  

Wahl des Geschlechtes

Entenmuscheln
(Lepadidae.)

  Die Entenmuscheln (eigentlich Krebse) können ihr Geschlecht wählen. Die Entenmuschelnlarven siedeln bevorzugt in der Nähe von Artgenossen und werden festsitzend. Sie kleben sich mit der Stirn am Substrat fest und verlängern den Vorderkopf, gleichzeitig wird der Hinterleib reduziert.

Die Entscheidung, welches Geschlecht sie annehmen hängt von ihren Nachbarn ab, sie wählen immer das gegenteilige Geschlecht. Die Entenmuscheln haben einen Penis, der fünfmal so lange wie sie selbst sind. Damit ist es ihnen möglich, alle Weibchen in ihrer Reichweite zu begatten.

Top - End - Next -Previous  

Geschlechtsumwandlung

    Garnelen, Asseln, Austern, Schnecken, Plattwürmer aber auch Anemonenfische, Fahnenbarsche, Papageifische, Grundeln, Sägebarsche, Lippfische gehen im Laufe ihrer Entwicklung eine Geschlechtsumwandlung durch. In den meisten Fällen scheint diese etwas damit zu tun haben, dass Männchen und Weibchen verschiedene ökologische Ressourcen nutzen.
Blutsauger im Fischbereich

Assel

Nerocila sp - Assel auf Tentakel-Drachenkopf


  Ein extremes Beispiel liefert der Lebenslauf der Assel. Diese Assel ist ein Parasit, der sich von andern Meeresbewohnern ernährt. Die Assel beginnt ihr Leben als planktonische Larve, sie ist geschlechtslos, besitzt weder Hoden noch Eierstöcke. Sie ist ein millimeterlanges Gewirr von Beinen, Haken, Klauen, die dazu bestimmt sind sich einen Wirt zu greifen, etwa einen andern schwimmenden Planktonkrebs. Jetzt wandelt sich die Larve in ein Männchen um, die Hoden entwickeln sich und ihre Beine und Haken bilden sich zurück. Die Körperanhänge werden dabei selbstverdaut und das so gewonnenen Material zur Bildung von Samenzellen verwendet, denn die Besamung ist die einzige Lebensaufgabe des Männchens. Wenn es zufällig in der Nähe eines Weibchens kommt, entleert es seine Hoden und fängt an, sich in ein Weibchen umzuwandeln. Auch das Weibchen ist ein Schmarotzer. Es ist dreizehnmal so gross wie das Männchen. Es hängt als Sack an einer Seepockenart (Sacculina) und saugt mit einem riesigen Rüssel Körpersäfte der Seepocke. Die letztere ist ebenfalls ein Parasit, der Krebse befällt.
Umwandlungsmännchen   Gewisse Tierarten ändern das Geschlecht, wenn sich die Umwelteinflüsse ändern. Die Jungtiere eines Ringelwurms (Ophyotrocha) sind zu Beginn alle männlich. Sie werden erst zu Weibchen, wenn ihnen etwa 20 Körpersegmente gewachsen sind. Verlieren diese Ringelwürmer ihre Segmente wieder, verwandeln sie sich in Männchen zurück, ebenso bei Nahrungsmangel oder der Veränderung der chemischen Zusammensetzung des Wassers.
Protandrische Hermaphroditen
  • Folgezwitter
  • Die männlichen Geschlechtsprodukte reifen früher als die weiblichen
  • Geschlechtsumwandlung: Männchen zuWeibchen
  Diese Art von Geschlechtsumwandlung (Protandrischer Hermaphrodismus) tritt dort häufig auf, wo grosse Weibchen wegen ihrer hohen Fruchtbarkeit im Vorteil sind und es sich kaum auszahlt, ein grosses Männchen zu sein (keine Notwendigkeit zur Konkurrenz zwischen Männchen). Deshalb ist sie besonders häufig bei Meerestieren ohne innere Befruchtung, die riesige Mengen an Eiern oder Larven ins Meer ausstossen. (Würmer, Muscheln, einige Korallen).
Protogyne Hermaphroditen
  • Folgezwitter
  • Die weiblichen Geschlechtsprodukte reifen früher als die männlichen
  • Geschlechtsumwandlung: Weibchen zu Primärmännchen
  • Umwandlung vom Weibchen zum Sekundärmännchen (Männchen der Endphase, noch grösser als die Primärmännchen)
  Bei andern Meerestieren liefern vielschichtige soziale Beziehungen die Grundlage für einen umgekehrten Geschlechtswandel, nämlich vom Weibchen zum Männchen (Protogyner Hermaphrodismus). In einem typischen protogynen System hat ein Männchen die Kontrolle über ein Stück Riff. Dadurch gewinnt es alleinigen Zugang zu einem Harem ansässiger Weibchen oder Weibchen, die ihrerseits das Territorium in gewisser Weise nutzen.

Der Putzerlippfisch unterhält an ganz bestimmten Stellen im Riff sogenannte Putzerstationen, die von andern Fischen aufgesucht werden, um sich von Schmarotzern befreien zu lassen. Jede Putzerstation wird von einem dominanten Männchen kontrolliert, das fremde Männchen vertreibt und dem etwa ein halbes Dutzend Weibchen untergeordnet sind. Mit jedem Weibchen paart sich das Männchen einmal pro Tag. Entfernt man in einem Experiment das Männchen, so wird es nicht durch ein ausserhalb wartendes Männchen ersetzt, statt dessen vollzieht das grösste Weibchen einen Geschlechtswandel. Innerhalb von Stunden wird es zu einem Männchen und innerhalb von wenigen Tagen ist es in der Lage, sich mit den übrigen Weibchen zu paaren.

Dieses Phänomen lässt sich anhand der Grössenrelation und des damit verbundenen Vorteils erklären. Ein kleines Männchen hat wegen der Dominanz- und Territoralverhältnisse keine echte Chance, sich fortzupflanzen. Ein kleines Weibchen hingegen kann das immer. Also zielt die natürliche Selektion auf Individuen ab, die ihren Lebenslauf als Weibchen beginnnen und so lange bleiben, bis sie gross genug sind, um als Männchen die Kontrolle über ein Territorium (Wohnort, Aktionsraum, Laichplätze) zu erlangen.

Symbiose von Anemonenfisch und Seeanemone   Für monogame Männchen, die sich viel um ihre Jungen kümmern müssen, muss es nicht immer von Vorteil sein, gross zu sein. Bei einer hohen elterlichen Investition kann dies ein Konkurrenzkampf unter den Weibchen auslösen und der Grössenvorteil auf die Weibchen übergehen. Dies ist bei den Anemonenfischen der Fall. Diese Fische leben in Symbiose mit Seeanemonen. Die grösseren Fische sind immer Weibchen, die kleineren Männchen. Einige Arten leben paarweise auf der Anemone, andere als Gruppe die mehrere Männchen und ein Weibchen umfasst. Entfernt man bei einer solchen Gruppe das dominante Weibchen, so wandelt sich ein Männchen zum Weibchen um und verpaart sich als solches mit einem der Männchen. Das Männchen treibt eine aufwendige Brutpflege, es bereitet das Nest vor (am Fuss der Anemone), verteidigt es gegen mögliche Fressfeinde und säubert und befächelt die Eier mit seinen Brustflossen.

Papageifische ziehen oft in grossen Trupps über weite Strecken. Diese Schutzgesellschaft besteht vorwiegend aus Weibchen und Primärmännchen. Bei grossen Schwärmen handelt es sich häufig um Laichgruppen, die am späten Nachmittag nach einem kurzem Aufstieg zur Wasseroberfläche an Aussenriffen oder an exponierten Rifformationen bei ablaufendem Wasser ablaichen. Beim Balzen spreizt das Männchen seine Flossen ab, umkreist das Weibchen und animiert es so zu einem schnellen, gemeinsamen Aufstieg zur Wasseroberfläche, wobei beide eine milchige Wolke von Keimzellen ausstossen. Im Freiwasser ist die Überlebenschance der Larven am grössten.

Aus den grauen oder bräunlichen Weibchen können sich farbenprächtige, meist blaugrüne Supermännchen entwickeln. Ausgewachsene Supermännchen sind territorial und haben Haremsweibchen, mit denen sie in Paaren ablaichen. Nach der Geschlechtsumwandlung in Sekundärmännchen verhalten sich diese also ähnlich den Putzerlippfischen.

Spinecheek anemonefish - Premnas biaculeatus - Stachel Anemonenfisch

INFO - Stachel Anemonenfisch - Premnas biaculeatus

 

Saddleback anemonefish - Amphiprion polymnus - Sattelfleck Anemonenfisch

Sattelfleck Anemonenfische (Amphiprion polymnus) bei der Brutpflege

Büffelkopf-Papageifisch (Bolbometopon muricatum)

Female Squarespot Anthias - Pseudanthias pleurotaenia - Weibchen Neon-Fahnenbarsch

Pseudanthias pleurotaenia - Weibchen Neon-Fahnenbarsch

Squarespot Anthias - Pseudanthias pleurotaenia - Neon-Fahnenbarsch

Pseudanthias pleurotaenia - Männchen Neon-Fahnenbarsch

 

Top - End - Next -Previous  

Zwitter

Zwitter
(Simultanhermaphroditen)

Tiere, die gleichzeitig funktionsfähige weibliche und männliche Fortpflanzungsorgane besitzen.

  Simultanzwitter (Plattwürmer, Manteltiere, Schnecken) gehen keinen Geschlechtswandel durch, sondern besitzen sowohl weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane. Dies bringt entscheidende Vorteile mit sich. Vorallem die Kosten für die Partnersuche sind gering. Trotzdem sind Simultanhermaphroditen selten. Als Preis müssen nämlich die Produktions- und Erhaltungskosten für zwei unterschiedliche Geschlechtssysteme bezahlt werden. Samenzellen können relativ billig produziert werden, aber das ganze Drumherum, das man braucht, um sie anzubieten kann teuer sein.
    Die Fortpflanzung von Nacktschnecken wird oft durch saisonale Faktoren ausgelöst, etwa ein neues Nahrungsangebot. Bei einigen Schneckenarten wird der Penis durch Umkrempelung aus der Geschlechtsöffnung herausgestülpt und kann grosse Dimensionen erreichen - bei der 15cm langen Limax redii wird er durch Blutdruck bis auf 1m ausgedehnt. Dies ist offensichtlich eine kostspielige Angelegenheit, dies lässt sich auch daraus ersehen, dass der Penis entsprechend der Fortpflanzungsperiode in seiner Grösse zu- oder abnimmt. Auch die Erektion kostet etwas. Man kann davon ausgehen, dass so ein voll erigierter Penis als sperriger, hinderlicher Körperanhang vielen andern Dingen im Weg ist und damit die Kopulation zu einem gefahrvollen Moment wird.

Massenversammlung zur Paarung (Chelidonura amoena)

 

Paarung (Hypselodoris apolegma)

Paarung (Chromodoris magnifica)

Detail Fortpflanzungsorgan (Nembrotha lineolata)

Ceratosoma tenue - mit Eierband

 

Eier legen (Chromodoris coi)

Conus-Schnecke: Eier

 

Eier - unbekanntes Tier, wahrscheinlich Eierschnur einer Schnecke

Mondschnecke: Ei

 

  Einem Simultanhermaphroditen erwachsen nicht nur Kosten in körperlichen und physiologischer Hinsicht, sondern auch das Verhalten betreffend - es können schon beträchtliche Interessenkonflikte auftreten.

Bei den Plattwürmern führen Sexualkonflikte zwischen Paarungspartnern zu roher Gewalt bei denen die Würmer auch verletzt werden. Sie haben jedoch eine hohe Regenerierungsfähigkeit, Wunden heilen innert Tagen. Jedes Individuum kämpft dafür, dass es möglichst nur seine Samenzellen weitergeben kann - und keine fremden bekommt. Plattwürmer stechen sich gegenseitig mit dem Penis (einige Arten haben sogar zwei Penisse). Die Tiere injizieren die Samenzellen irgendwo auf der Rücken- oder Bauchseite unter die Haut. Von dort aus wandern diese dann zu den Eizellen. Fast alle zwei Tage legen die Plattwürmer ein Gelege von über 10'000 Eiern. Sie haben jedoch zahlreiche Fressfeinde.

Paarungskampf Plattwurm

Paarende Plattwürmer - mehr Fotos

Tag und Nacht

 

  Korallen vermehren sich sowohl sexuell als auch asexuell. Die Mehrzahl der Korallen sind hermaphrodit (zwittrig), wobei die Eier- und Spermienerzeugung im gleichen Polypen oder in verschiedenen Polypen der gleichen Kolonie stattfinden kann. Oder in der Kolonie werden weibliche und männliche Keimzellen zu unterschiedlichen Zeiten erzeugt.

Der Vermehrungszyklus der einzelnen Arten ist von klimatischen und astronomischen Faktoren abhängig. Ausgelöst von einem oder mehreren solcher Faktoren, etwa der Mondphase, Gezeiten oder einer bestimmten Temperatur werden Eier und Spermien koordiniert abgegeben. So kommt es im Grossen Barriereriff von Australien über Hunderte von Kilometern zur simultanen sexuellen Vermehrung von mehr als hundert Korallenarten. Und zwar Nachts, bei niedrigem Tidenhub, einige Tage vor Vollmond, zweimal pro Jahr.

Das nächtliche synchrone Ablaichen sehr vieler Korallen bewirkt eine grössere Treffsicherheit für die einzelnen Arten und die Fressfeinde der Korallen können nach einigen Stunden gar keine Keimzellen oder Larven mehr fressen - sie sind satt! Und dies obwohl viele Fische, die sonst kein Zooplankton fressen sich ebenfalls beteiligen.

    Diese Vorteile nützen auch die Seewalzen und einige Wurmarten für sich. Während oder kurz nach der Massenabgabe der Korallen (englisch coral spawning) geben auch sie ihre Keimzellen ins offene Wasser ab. Der Verlust von Larven an ihre Fressfeinde ist dadurch geringer. Beim Borstenwurm reifen die Geschlechtsorgane im hinteren Teil des Körpers. Beim Ablaichen trennt sich dieser Teil ab und schwimmt an die Oberfläche, wo Eier und Spermien zur Befruchtung verteilt werden. Danach stirbt das hintere Ende. Das Vorderteil bleibt in der Korallenhöhle und entwickelt wieder neue Fortpflanzungsorgane für das nächste Jahr.

Kelchkorallen - Ablaichen

 

Kelchkorallen - Ablaichen

Fire Worm - Chloeia parva - Feuerwurm

INFO - Borstenwurm (Chloeia flava)

Seescheiden - Ablaichen

Seescheiden - Ablaichen

 

Detail Spermien (wie Rauch) und Eier (Pünktchen)

grosser Vasenschwamm beim Laichen - Xestospongia testudinaria

grosser Vasenschwamm beim Laichen - Xestospongia testudinaria

 

grosser Vasenschwamm beim Laichen - Xestospongia testudinaria


Spermienangabe von einem Seeigel - Astropyga radiata (weisse Schlieren)

 

Details - Astropyga radiata

 

 

Mosaic Reef Crab - Lophozozymus pictor- Mosaik Krabbe

 

Mosaic Reef Crab - Lophozozymus pictor- Mosaik Krabbe

Lophozozymus pictor - Mosaik Krabbe laicht ab

 

Mosaic Reef Crab - Lophozozymus pictor- Mosaik Krabbe

Mosaic Reef Crab - Lophozozymus pictor- Mosaik Krabbe

 

Mosaic Reef Crab - Lophozozymus pictor- Mosaik Krabbe

Lophozozymus pictor - Mosaik Krabbe Detail der Larven

 

Mosaic Reef Crab - Lophozozymus pictor- Mosaik Krabbe

 

Scheckige Seewalze streckt sich nach oben und lässt Spermien ab - Stichopus variegatus

Details Spermienabgabe

 

Top - End - Next -Previous  

Ungeschlechtliche Fortpflanzung

   

Die asexuelle Vermehrung (auch vegetative Fortpflanzung genannt) spielt bei vielen sesshaften Meerestieren wie Korallen, Seeanemonen, Seescheiden oder Moostierchen eine grosse Rolle und ist Ursache für deren Häufung an gewissen Stellen. Diese Tiere bedienen sich jedoch auch der sexuellen Vermehrung.

Asexuelle Vermehrung bei den Anemonen (zwei Beispiele)

Jungfernzeugung
(Parthenogenese)

Ungeschlechtliche Fortpflanzung

  Die ungeschlechtliche Fortpflanzung erfolgt durch Knospung, sowie durch Längs- und Querteilung (eher selten) oder Abschnürung. Der Teilungsvorgang kann je nach Art in mehreren Stunden abgeschlossen sein oder bis zu mehreren Monaten dauern.

Die Mitglieder eines Klons (oder Kolonie) sind alle genetisch identisch. Das bedeutet, dass was dem Individuum nützt, auch für die Gruppe gleichermassen von Nutzen ist. In Gruppen von Tieren der gleichen Art, die aber auf sexuellem Weg entstanden sind, kommt es hingegen zu einem Konkurrenzkampf um die vorhanden Nahrungsresourcen etc.

Alles spricht dafür, dass Asexualität dort bevorzugt auftritt, wo es auf ein hohes Mass an Wachstum und Ausbreitung ankommt. Bei sessilen (= festsitzend) Tieren könnte das Klonen deshalb von Vorteil sein, weil es mit dem Besetzen eines Habitats durch ein Tier und seine Klone zur Alleinherrschaft über das Habitat kommt. Eine Seeanemone, die sich klont kann ein Felsareal völlig bedecken und in Besitz nehmen und dann Seepocken, Meerespflanzen und Würmer als Konkurrenten ausschalten. Einige Seeanemonen, die in der Gezeitenzone leben erzeugen in ihren grossen Kolonien ein eigenes feuchtes Mikroklima, das ein Austrocknen bei Ebbe verhindert.

In vielen Kolonien  spezialisieren sich die Tiere, und bilden Geschlechts- und Fresstiere (Beispiel Seescheiden) oder Wehrpolypen, die steril sind und am Rande einer Kolonie sitzen (Beispiel Seeanemonen).

Viele Kolonien bilden Gebilde, die wir zuerst als ein Tier zu erkennen glauben. Etwa die Moostierchen, die wie ein Strauch oder ein Fächer aussehen. Dabei reagiert die Kolonie oft als ein Ganzes und zieht sich etwa bei Bedrohung gleichzeitig in die schützenden Gehäuse zurück.

Klonen bei Schwamm

Klonen bei Weichkorallen

Keulenseescheide - Clavelina sp4

Top - End - Next -Previous  

Embryonale Entwicklung, Geburt

    Der Grossteil der Knochenfische und der Niederen Tiere bildet Eier aus, die mit Nährstoffen (Dotter) versehen sind. Nach der Befruchtung bildet sich im Innern des Eies durch Zellteilung ein Embryo aus. Die Embryonalzeit dauert nur wenige Tage, bis der Dottervorrat aufgebraucht ist und die Larve schlüpft. Die Entwicklung zum Jungtier findet während des Larvenstadiums statt.
Link zu einer ausführlichen Liste zu den Fortpflanzungsstrategien der Rifffische   Die Mehrheit der Knochenfische legt Schwebeeier, aber einige heften ihre Eier an geschützten Stellen auf den Boden, wiederum andere betreiben eine aufwendige Brutpflege, etwa indem sie die Eier im Maul herumtragen. Die meisten Fischarten laichen mehrmals während einer Brutsaison ab, und bei allen kann die Anzahl der Eier von Zehntausenden bis zu Millionen reichen. Diese hohe Fruchtbarkeit ist nötig, da die Mortalität bei der Verdriftung im offenen Meer (pelagisches Larvenstadium) sehr hoch ist.

Dort, wo eine Plazenta ausgebildet wird und die Embryonalentwicklung bis zum vollentwickelten Jungtier im Mutterleib stattfindet, kann die Embryonalzeit bis zu mehreren Monaten dauern. Die Ausbildung einer Plazenta in der sich die Embryonen einnisten können, kennen wir von den Säugetieren, aber auch die Mehrzahl der Haie und einige Knochenfische sind lebendgebärend.

Innere Befruchtung
  • Kopulation mit einem Kopulationsinstrument durchgeführt
  • Uebertragung von Spermien oder Spermienpaketen
  • Befruchtung findet im Mutterleib statt (sofort oder nach einer Weile)
 

Mit etwa 10 Jahren ist der Hai geschlechtsreif. Auf der Suche nach einem Geschlechtspartner müssen einige Haiarten weite Strecken zurücklegen, weil Männchen und Weibchen in unterschiedlichen Meeresgegenden leben. Wenn sie sich gefunden haben, jagt das Männchen das Weibchen und beisst es, um es in Paarungsstimmung zu versetzen. Bei einigen Haien haben die Weibchen daher eine dickere Haut als die Männchen. Bei der Begattung führt das Männchen seinen Bauchklapser (Klammerorgan, Teil der Bauchflosse) in die Kloake des Weibchens ein und überträgt damit seine Spermien (innere Befruchtung). Die Befruchtung muss nicht sofort nach der Begattung erfolgen. Bei manchen Haiarten können die Weibchen das Sperma über längere Zeit im Körper speichern, bis sie fortpflanzungsbereit sind.

Viviparie
  • Lebendgebärend - das Junge verlässt bei der Geburt vollentwickelt den Mutterleib

Hai-Foetus

  Die Geburt von voll entwickelten Jungen (Viviparie) ist bei den Knochenfischen selten, aber bei Knorpelfischen häufig. Die meisten Haie, etwa die Hammerhaie, Blauhaie und einige andere kleinere Gattungen sind lebendgebärend. Es bildet sich eine Dottersackplazenta von der aus der Keimling mit Nährstoffen versorgt wird bis er sich voll entwickelt hat. Zwischen Dottersackwand und Uteruswand liegt noch eine dünne Eimembran, so dass jeder Embryo separat liegt.

Ovoviviparie

  • Spezielle Form der Viviparie
  • Teilweise oder ganze Eientwicklung im Mutterleib innerhalb der Eihüllen
  • Ablage der Eier im fortgeschrittenen Stadium der Embryonalentwicklung

Hai mit Dottersack

  Andere Haie bilden keine Plazenta aus, aber die Entwicklung des Embryos findet trotzdem im Mutterleib statt. Nachdem der grosse Dottervorrat aufgebraucht ist schlüpft der Embryo aus dem Ei. Nun frisst er die unausgereiften Eier, die durch die Eileiter in die Uteruskammer gelangen. Der Embryo des Makrelenhais etwa ernährt sich von Eiern, die zu einem Nährbrei zerfallen (Oophagie) sind. Wenn der Hai zur Welt kommt, so befindet er sich schon in einem fortgeschrittenem Entwicklungsstadium (Ovoviviparie). Auch vom Walhai weiss man seit kurzem, dass er ovovivipar ist. Im Körper eines Weibchens wurden etwa 300 Embryonen von einer Länge von 40 bis 65cm gefunden.
Oviparie
  • Ablage von einzeligen, unentwickelten Eiern
  • Inneren oder äusseren Befruchtung.
  • Das Ei wird in einem frühen Stadium der Embryonalentwicklung ins Wasser abgestossen oder auf den Boden gelegt
 

Bei anderen Arten (Rochen, Ammenhaie) bildet sich nach der Befruchtung um das Ei, das einen riesigen Dottervorrat hat, eine ledrige Hülle. Die Grösse der Kapseln reicht von einem Zentimeter bis zu 30cm, sie können kissenförmig mit fädenähnlichen Fortsätzen sein oder spiralig gewunden. Das Weibchen legt die Eier auf dem Meeresgrund ab (Oviparie) und verankert sie beispielsweise an einer Pflanze. Die Entwicklungszeit ist 3 bis 9 Monate. Haie gehen kein pelagisches Larvenstadium durch, sondern sind meist wesentlich weiter entwickelt als gleichaltrige Knochenfische.

Ei eines Haies

Eier, die an einer geschützten Stelle angeklebt sind

Ei eines Haies

Ammenhai (Nebrius ferrugineus)

Top - End - Next -Previous  

Larvalentwicklung

Larvalentwicklung
Indirekte Entwicklung des Embryos über Jugendstadien, die mit Merkmalen gezeichnet sind, die dem Erwachsenen fehlen.

Metamorphose
(Metabolie, Verwandlung) Gestalt- und Funktionswandel während der Entwicklung, insbesondere der Larvenentwicklung

 

Die Mehrzahl der Fische und der Niederen Tiere geht ein Larvenstadium durch.  Die Eier werden meist ins offene Wasser abgegeben. Einige Fische kommen  zu bestimmten Zeiten in grossen Schwärmen zusammen und laichen simultan ab. Die befruchteten Eier werden verdriftet. Nach dem Schlüpfen aus dem befruchteten Ei muss das Tier nochmals eine längere Entwicklung durchgehen. Die Larve unterscheidet sich vom erwachsenen Tier in wesentlichen Merkmalen, Organe sind anders angeordnet oder gar nicht vorhanden, Mundöffnungen verlagern sich, Augen wandern (Plattfisch), einige Larven sind während einer gewissen Zeit parasitär und vieles mehr. Im Endstadium der Larvalentwicklung erfolgt eine weitere Verwandlung (Metamorphose).


Falterfisch-Larve

Larve des Falterfisches

  Typische Fischeier sind Schwebeeier, nur ca. 1mm gross und werden nach der Abgabe durch Meeresströmungen von den Laichplätzen weg verdriftet. Sie bilden das Zooplankton. Bis zum Schlüpfen dauert es etwa eine Woche. Die geschlüpften Larven haben nur eine geringe Ähnlichkeit mit den erwachsenen Fischen. Sie erinnern an Kaulquappen mit grossen Augen, sind pigment- und schuppenlos und tragen noch einen äusseren Dottersack zur Ernährung, bis der Darmtrakt entwickelt ist. Manche sind mit Knochenplatten und Stacheln gegen Fressfeinde geschützt. Die Fischlarven von Seezungen und andere Plattfische sehen wie andere Larven aus, erst im Laufe ihrer Entwicklung wandeln sie sich um und erhalten die typische flache Form mit dem asymetrischen Maul. Die Fischlarven der Mondfische haben nagelförmige Stacheln, diese bilden sich später zurück und auch der Schwanz verschwindet bis sie die typische Mondfisch-Form zeigen.
Gliederung der Meere  

Zooplankton kann über weite Strecken durch Meeresströmungen verfrachtet werden. Aber auch vertikal wandert das Plankton täglich im Wasser um viele Meter auf und ab (vertikale Massenwanderung). Während dieser Verdriftung jagen sie im übrigen Plankton nach kleinen Nahrungsorganismen.

Die Länge des pelagischen Larvenstadiums bestimmt, wie gross das Verbreitungsgebiet der einzelnen Fischarten ist. Die erfolgreichsten Larven erreichen das Metamorphosenstadium am schnellsten. Nun entwickeln sie Pigmente, Schuppen und Flossen, die für Jungtiere typisch sind. Juvenile ähneln den Erwachsenen in Form, haben aber bei einigen Riffarten ein völlig anderes Farbmuster, das die vor Angriffen der erwachsenen Tieren schützt. Einige Arten erreichen die Geschlechtsreife innerhalb von 6 Monaten und leben 1-2 Jahre, während andere erst nach mehreren Jahren geschlechtsreif sind und bis zu 80 Jahre alt werden.

Untersuchungen an den Larven des Vagabund-Schmetterlingfisches (Chaetodon vagabundus) und Anemonenfischen in Papua-Neuguinea haben ergeben, dass die Larven 38 Tage lang im offenen Meer verbringen, dann aber wieder zum Riff zurückkehren, wo sie herstammen. Rund 60 Prozent der Jungtiere, die man untersuchte waren laut der Studie auch dort geschlüpft.

   

Die Seesterne sind mit wenigen Ausnahmen getrenntgeschlechtlich. Die Weibchen stossen ihre Eier meist erst dann ins freie Wasser aus, wenn sie von umherschwimmendem Sperma stimuliert werden. In jeder Fortpflanzungsperiode werden 2 Millionen bis 100 Millionen Eier binnen weniger Stunden ausgestossen. Diese sind sehr klein (0.1 bis 0.2mm) und durchlaufen ein pelagisches Larvenstadium. Die Larve besteht aus einer Saugscheibe mit drei Haftarmen. Erst wenn sich die Larve festgesetzt hat, beginnt die Metamorphose, der Vorderkörper mit der Saugscheibe verengt sich stielartig, die Larvenarme werden absorbiert, aus dem Hinterteil der Larve entsteht der Seestern. Seine Arme sind anfangs höchstens als kleine Kuppen angedeutet und er hat erst wenige Saugfüsse, mit denen er herumkriechen kann.

Generationenwechsel
Die Entwicklung eines Lebewesens über verschiedene Fortpflanzungsarten.
  Ein anderes Tier, dass einen sogenannten Generationenwechsel durchmacht ist die Ohrenqualle. In der Mutterqualle entwickeln sich aus befruchteten Eiern, die Planula-Larven. Sie werden ins Wasser ausgeschieden und legen durch Strömungen getragen weite Strecken zurück. Nach etwa zehn Tagen sinken sie an den Grund, suchen eine geeignete Unterlage und wachsen zu winzigen Polypen heran. Die Polypen teilen sich nach einigen Monaten quer in mehrere Scheibchen, das sogenannte Strombulieren (ungeschlechtliche Fortpflanzung). Dies können sie während ihres Lebens von 4 Jahren mehrere Male tun. Die einzelnen abgetrennten Scheibchen bilden die sogenannten Ephyra-Larven, die sich wiederum frei im Wasser bewegen können. Diese verwandeln sich in kleine Ohrenquallen um, die nach ca. 3 Monaten geschlechtsreif sind. Ihr Leben ist jedoch nach etwa 5 Monate schon zu Ende, während die festgewachsenen Polypen noch weiterleben.

Top - End - Next -Previous  

Brutpflege

Verschiedene Fortpflanzungsstrategien der Riffische (Liste)   Brutpflege wird sowohl durch einige Fischarten als auch von Niederen Tieren betrieben. Sie bedingt einen zunehmenden Aufwand an Energie bei abnehmender Eizahl. Form und Intensität der Brutpflege sind sehr verschieden. Sie kann mit dem Säubern des Laichplatzes, dem Anlegen von Laichgruben oder Nestbauen beginnen. Nester werden aus Pflanzen, Sand oder körpereigenen Sekreten (Schaumnester) gebaut. Manchmal werden Eier in den Boden eingegraben. Häufig werden Eier und Brut bewacht, im Mund gesäubert (Maulbrutpflege) oder in Bruttaschen umhergetragen. Kranke oder tote Eier werden zum Schutz des übrigen Geleges entfernt. Mit den Flossen werden die Eier befächelt und so mit sauerstoffhaltigem Wasser versorgt.

Viele Taucher in tropischen Gewässern haben sicher schon schlechte Erfahrungen mit besonders aggressiven Drückerfischen gemacht. In der Nähe ihres Geleges, das sich in einer Sandmulde befindet, sind Drückerfische äusserst unangenehme Gesellen. Besonders die Männchen des Grünen Riesendrückers starten Scheinangriffe auf jeden Eindringling. Mit grosser Geschwindigkeit schwimmen sie direkt auf den Feind zu und drehen im letzten Augenblick ab. Jeder, der sich weiter nähert, wird gebissen! Man geht ihnen besser aus dem Weg, aber niemals nach oben, denn das scheint sie besonders zu reizen. In wenigen Fällen wird das Nest vom Weibchen bewacht.

Details of the eggs inside the mouth - Apogon aureus - Detail der Eier im Maul drinnen

Eier im Maul eines Kardinalfisches

 

Der Kieferfisch lebt in einer selbstgebauten Höhle, einem sogenannten Brunnen. Während der vier bis sechs Wochen der Paarungszeit ist ein Kieferfisch-Päärchen in der Lage, bis zu viermal Eier zu befruchten und auszubrüten. Das Männchen brütet mehrere tausend Eier in seinem Kiefer aus. Anfangs nimmt das Männchen die Eier nur für ein paar Minuten aus der Höhle und hält sie mit offenem Mund in die Strömung. Dabei wird der Eiklumpen gut sichtbar. Dann geht es zurück in die Höhle. Zum besseren Durchlüften spuckt das Männchen später die Brut halb aus und zieht sie dann blitzschnell wieder ein. Dies nimmt an Häufigkeit immer mehr zu, in den letzten Tagen passiert es im Takt von 3 bis 4 Minuten! Die Eier haben einen Durchmesser von rund 0.8mm, die Jungen schlüpfen nach 7 bis 9 Tagen.

Der Kardinalfisch trägt die Eier ebenfalls im Maul herum. Damit sie gut mit Sauerstoff versorgt sind öffnet er leicht das Maul.

Seepferdchen

 

Jeden Morgen finden sich die Paare des Gefleckten Seepferdchens zu einem Paarungstanz zusammen. Sie verschränken ihre Schwänze und schlagen bis zu 70mal pro Sekunde mit den Rückenflossen. Der Balztanz festigt offenbar die Bindung der Paare. Die Dauerehe (Monogamie)spart beiden Partnern eine Menge Zeit, die sie sonst auf Partnersuche verbringen würden. Einen Tag nach der Geburt kann der Vater wieder "schwanger" werden.

Das Weibchen des Seepferdchens spritzt etwa 200 Eier in die Bauchtasche ihres - meist lebenslang treuen - Partners. Dort werden sie befruchtet und etwa 6-8 Wochen lang ausgetragen. Die Geburt dauert 12-24 Stunden und strengt den Vater erkennbar an. Die wenige Millimeter grossen Jungtiere werden aus der Bauchtasche herausgepresst.

Fetzenfisch
(Phyllopteryx taeniolatus)

  Der Fetzenfisch ist mit den Seepferdchen verwandt, haben dieselbe Röhrenschnauze wie diese, sind aber nur in Australien zu finden. Wie bei den Seepferdchen sorgt hier ebenfalls der Vater für den Nachwuchs. Das Weibchen heftet die klebrigen Eier an den Schwanz des Fetzenfisches. Sein ganzer Schwanz ist dicht damit bedeckt. Die Eier rufen eine Gewebereaktion hervor: Die Haut am Schwanz bildet um jedes Ei eine Art Eierbecher, um es unverrückbar festzuhalten. Zwischen 150 und 200 Eier werden vom Fetzenfisch innerhalb von 4 Wochen ausgebrütet.
Territorialverhalten   Bei den Kraken werden die Eier innerlich befruchtet, dann in Trauben auf eine harte Oberfläche im Bau des Weibchens geklebt. Während ca. drei Monaten (ein Drittel ihrer Lebenszeit) betreibt sie Brutpflege, das heisst die Eier werden mit Frischwasser versorgt (Wasserstrom, der durch Ausflussöffnung hinter Kopf ausgestossen wird) und gereinigt. In dieser Zeit verlässt sie ihren Bau nicht und isst auch nichts. Kurz nachdem die Jungtiere ausschlüpfen, stirbt sie. Männchen sterben, hormonell bedingt auch etwa zur selben Zeit. Haben die Kraken keinen Bau, so tragen sie die Eier (bis zu 36'000 Stück) zwischen ihren Armen. Andere scheiden einen klebrigen, schwebenden Film aus, in den die Eier gepackt werden.

Paarungsstellung Kraken

Paarung Kraken

agressiver Grüner Riesen-Drückerfisch (Balistoides viridescens)

Pygmäen-Seepferdchen (Hippocampus bargibanti) Männchen mit dicker Brusttasche

 

Harlekin-Geisterpfeifenfisch (Solenostomus paradoxus) gefüllte Brusttasche

Mouthbrooding Ring-tailed Cardinalfish - Apogon aureus - Maulbrüter Schwarzbinden Kardinalfisch

Maulbrüter Schwarzbinden Kardinalfisch - Apogon aureus

Details of the eggs inside the mouth - Apogon aureus - Detail der Eier im Maul drinnen

Detail der Eier im Maul drinnen - Apogon aureus

Eggs inside mouth of Banggai Cardinalfish - Pterapogon kauderni - Eier im Maul von einem Banggai Kardinalfisch

Eier im Maul von einem Banggai Kardinalfisch - Pterapogon kauderni

Top - End - Previous  

Regenerationsfähigkeit

Regeneration:

Fähigkeit der Organismen, verletzte oder verlorengegangene Organ- oder Körperteile mehr oder weniger vollständig zu ersetzen.

Autotomie (Selbstverstümmelung):
Das Abwerfen von einem oder mehreren Körperteilen bei Gefahr oder bei Verletzungen.

Seestern, der sich aus einem Arm regeneriert hat

  In kritischen Situationen trennt sich der Seestern in wenigen Augenblicken von einem seiner Arme. Die Blutgefässe werden verschlossen, die Wunde mit einer Membran versiegelt. Andernfalls würde er verbluten. Die abgetrennten Glieder werden nach und nach wieder regeneriert. Wird ein solcher abgetrennter Arm doch nicht verspiesen, so wächst aus ihm bei einigen Arten ebenfalls ein voll funktionsfähiger Seestern. Da einige Seesterne auch ohne einen Angriff einen einzelnen Arm abtrennen (Linckia) oder sich zweiteilen und die abgetrennten Teile sich zu einem voll funktionierenden Seestern entwickeln, vermutet man, dass es sich hier um eine ungeschlechtliche Fortpflanzung handelt.

Auch andere Meerestiere werfen bei Gefahr Gliedmassen ab (Autotomie), etwa der Einsiedlerkrebs, der ein Laufbein abwirft und dieses anschliessend wieder regeneriert.

Strudelwürmer sind ebenfalls dafür bekannt, dass bei einer Verletzung das Gewebe schnell nachwächst. Jetzt haben japanische Wissenschaftler ein Gen entdeckt, dass ermöglicht, sogar das Gehirn und die Gehirnstrukturen am richtigen Ort nachzubilden!

 

Strudelwurm von dem die Hälfte weggefressen wurde - Pseudoceros scriptus

Sea stars - Valvatida - Klappensterne (Seesterne)

Fromia nodosa - die Arme dieses Seesterns sind regeneriert

Comet Sea Star (Multi-pore) - Linckia multifora - Kometenstern

Regeneration Seestern

   

Einzelne Kapitel

Fortpflanzungsstrategien - Geschlechtliche Fortpflanzung - Wahl des GeschlechtsGeschlechtsumwandlung - Zwitter - Ungeschlechtliche Fortpflanzung - Embryonale Entwicklung, Geburt - Larvalentwicklung - Brutpflege - Regenerationsfähigkeit

   

Einzelne Stichwörter:

Abort - Äussere Befruchtung - Autotomie - Balzverhalten - Begattungstasche - Beimännchen - Betrug - Bruttaschen - Cryptic Female Choice - Ei- und Samenzellen - Ephyra-Larven - Folgezwitter - Fortpflanzung - Fortpflanzungsritual - Fortpflanzungsstrategien (Liste) - Fresstiere - Geburt - Generationenwechsel - Geschlechtsdimorphismus - Geschlechtsreife - Geschlechtsorgane - Geschlechtstier - Harem - Hermaphroditen - Innere Befruchtung - Jungfernzeugung - Keimzellen - Klon - Knospung - Kolonie - Lockstoffe - Männliche und Weibliche Strategien - Maulbrutpflege - Metamorphose - Monogamie - Ovoviviparie - Oviparie - Parasit - Parthenogenese - Penisgrösse - Pheromone - Planula-Larven - Plazenta - Protandrische Hermaphroditen - Protygyne - Quer- und Längsteilung - Schaumnest - Schutzgesellschaft - Schwebeeier - Sexualkonflikte - Simultanhermaphroditen - Simultane Vermehrung - Spermatophore - sterben - Supermännchen - strombulieren - Territorien - Umwandlungsmännchen - Viviparie - Zooplankton

   

Einzelne Tiere

Anemonen - Assel - Borstenwurm - Drückerfisch - Entenmuscheln - Falterfisch - Fetzenfisch - Hai - Kieferfisch - Korallen - Languste - Lippfische- Melonenqualle - Nacktschnecken - Papageifisch - Plattwurm - Riffbarsch - Seehasen - Seepferdchen - Seestern - Seewalzen - Tiefseeanglerfisch - Tintenfische

End - Top - Previous  

Vorheriges Kapitel (Sozial- und Gruppenverhalten)
Nächstes Kapitel (Bedeutung des Aussehens)

Stichwortverzeichnis / Inhaltsverzeichnis Korallenriff / Navigation in Starfish (site map)


. Copyright Teresa Zubi